Bereit für den ersten großen Törn
Die Liste ist abgearbeitet, der Proviant ist an Bord. Piet ist bereit – und wir auch. Ab jetzt halten wir hier jeden Seemeilenschritt fest.
Die Geschichte unserer Hallberg-Rassy 35 Rasmus / Najad 34 – vom Kauf über den Refit bis zum Ablegen.
Die Liste ist abgearbeitet, der Proviant ist an Bord. Piet ist bereit – und wir auch. Ab jetzt halten wir hier jeden Seemeilenschritt fest.
Mast gestellt, Segel angeschlagen, Leinen los. Die erste Probefahrt verlief reibungslos – nur ein paar Kleinigkeiten an der Trimmung sind noch zu justieren.
Der große Moment: Nach einem Winter an Land hängt Piet am Kran und gleitet zurück ins Wasser. Sie ist dicht – kein Tropfen in der Bilge.
Stehendes Gut komplett erneuert und ein frischer Satz Segel bestellt. Piet bekommt wieder Kraft für lange Schläge.
Mehr zum BootstypAlle Beschläge ab, Deck abgedichtet, neue Schrauben und frisch verfugtes Teak. Eine staubige, aber unglaublich befriedigende Arbeit.
Der Volvo-Penta-Diesel hat eine komplette Revision bekommen: neue Dichtungen, frische Schläuche, Impeller und ein sauberer Kühlkreislauf. Er läuft wieder wie ein Uhrwerk.
Über den Winter haben wir die Kojen neu aufgebaut und die Polster aufarbeiten lassen. Unter Deck wird es langsam wieder wohnlich.
Polster raus, alte Elektrik raus, Bilge leergeräumt. Der Innenraum ist jetzt eine Baustelle – das gehört dazu, bevor es wieder aufwärts geht.
Mit Notizbuch und Taschenlampe haben wir jedes Schott, jede Leitung und jeden Beschlag dokumentiert. Die Mängelliste ist lang – aber jetzt haben wir einen Plan.
In zwei Etappen haben wir Piet an ihren Refit-Platz überführt. Eine letzte Fahrt unter altem Rigg, bevor sie für den Winter an Land kommt.
Unterschrift unter den Kaufvertrag – ab jetzt ist sie unsere. Wir haben sie auf den Namen Piet getauft. Jetzt beginnt das eigentliche Abenteuer: der Refit.
Bei frischen vier Windstärken durften wir das Schiff segeln. Sie liegt ruhig im Wasser und läuft erstaunlich gut am Wind – das hat den Ausschlag gegeben.
Wir sind nach Schweden gefahren, um eine Hallberg-Rassy 35 Rasmus aus der Nähe zu sehen. Der erste Eindruck: solide Substanz, aber jede Menge Arbeit vor uns.
Wochenlang haben wir Inserate gewälzt, Grundrisse verglichen und Datenblätter studiert. Schnell war klar: Es soll ein robuster Fahrtenklassiker werden – eine Hallberg-Rassy oder Najad.
Über die Werft Hallberg-RassyAn einem langen Maiabend stand die Entscheidung fest: Wir wollen ein eigenes Boot, es herrichten und damit lossegeln. Aus einer Idee wird ein Projekt.